Gastbeitrag: Pferdehaftpflicht und Hundehaftpflicht immer wichtiger

Pferdehaftpflicht und Hundehaftpflicht immer wichtiger

Für Pferd und Hund benötigen Tierhalter eine spezielle Haftpflichtversicherung.

Etwas schöneres, als auf dem Rücken eines kräftigen Pferdes über Felder und Wiesen zu galoppieren, gibt es für einen Reiter nicht. Und wenn nach dem Ausritt beim Stall des Reiterhofes auch noch die Hunde mit einer freudigen Begrüßung aufwarten und im Heu ein Kätzchen maunzt, sind Tierfreunde rundum zufrieden. Damit sich gerade Pferde- und Hundeliebhaber bei all den Aktivitäten an der frischen Luft rundum wohl und sicher fühlen können, gehört für verantwortungsbewusste Besitzer eine Tierhalterhaftpflicht dazu. Auch der Bund der Versicherten e. V. empfiehlt den Abschluss einer solchen Police.

Sie schützt den Halter in vielen Fällen davor, für Schäden aufzukommen, die Hund oder Pferd verursacht haben. Wenn ein Pferd die Blumen in Nachbars Garten zertritt, mag das Problem überschaubar sein. Verursacht es aber einen Verkehrsunfall, weil es auf die Straße läuft, dann kann allein der finanzielle Schaden schnell im sechsstelligen Bereich liegen.

Auf die Details kommt es an

Egal ob Hund oder Pferd – in der Tierhaftpflichtversicherung kommt es auch auf die Details an. Für Turnierreiter ist es in der Pferdehaftpflicht beispielsweise wichtig, dass die Teilnahme an Wettbewerben versichert ist. Wer sein Pferd von Dritten reiten lässt, möchte auch in dieser Situation den vollen Versicherungsschutz genießen. Das Gleiche gilt für Hundebesitzer bei der Hundehaftpflicht-Versicherung, die nicht jede Gassirunde selbst drehen, sondern fremde Personen den Hund an der Leine führen lassen. Und viele Hundebesitzer legen Wert darauf, dass ihr treuer Begleiter auch versichert ist, wenn er mal ohne Leine laufen darf. Auf www.tierversicherung.biz gibt es ausführliche Informationen, welche Versicherung welche Risiken abdeckt.

Extra-Leckerlis

Für alle, die mehrere Pferde oder Hunde besitzen, gibt es Haftpflichttarife, in denen es ab dem zweiten Tier einen Rabatt gibt. Bei Pferden zum Beispiel sieht die Rechnung so aus: Für eine Pferdehaftpflicht wird für das erste Pferd ein Beitrag von 66,87 Euro pro Jahr fällig – bei einer Versicherungssumme von fünf Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden und 150 Euro Selbstbeteiligung. Für jedes weitere Pferd reduziert sich der Jahresbeitrag auf 50,15 Euro. So kann man über die Jahre eine Menge Geld sparen – und die Feinschmecker unter den Vierbeinern mit manchem Extra-Leckerli verwöhnen.

Pferdefreunde, Reiter und Blogger repräsentieren dieses Profil.

  • Ingrid Rothschild

    Wenn man über Hundehaftpflichtversicherungen spricht ist nicht zu vergessen, dass es wahrscheinlich in Zukunft dazu kommen wird, dass die Hundehaftpflichtversicherung deutschlandweit zur Pflichtversicherung wird. In z. B. Berlin haben Hundehalter bereits dies Pflicht.

    Quelle: http://www.hundehaftpflichttest.de/2013/02/25/hundehaftpflicht-in-berlin/

    Gruß Ingrid.

  • Klaus

    Ich habe auf http://www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de/ noch die Testergebnisse von Stiftung Warentest finden. Normaler Weise kosten die ja immer. Laut denen waren vor allem die Baden Badener und die Haftpflichtkasse Darmstadt gut beim Test.

    Grüße aus der Hauptstadt, Klaus.

  • Mario Müller

    Ich kann die NV-Versicherung empfehlen. Die ist im Test, siehe hier http://www.testsieger-berichte.de/hundehaftpflicht-test/ auch nicht schlecht.

  • Martin Nedela

    Hallo alle zusammen,

    es ist eigentlich nicht davon auszugehen, dass eine flächendeckende Haftung für Hunde oder Pferde eingeführt werden. Denn jedes Bundesland kann das bisher selbst entscheiden.Laut http://www.hundehaftpflicht-vergleichsbericht.de/ existiert lediglich in Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Doch es Brandenburg existieren einige Kommunen die hier auch eine Versicherung verlangen. Im Ausland wird es schon sehr viel schwieriger. Wer zum Bespiel in die Schweiz anreisen will, sollte vorher bei den jeweiligen Behörden eine Einreisegenehmigung beantragen und die Absicherung nachweisen. Kommt es zu einer Kontrolle und es wurde keine Einreise mit Tier erlaubt, kann die Gendarmerie die sofortige Ausreise und ein sehr hohes Bußgeld verlangen.

  • Martina Sacher

    Hallo alle zusammen,

    viel interessanter finde ich es, dass eine Leinenpflicht von Versicherung eingefordert werden kann. Laut http://www.tierhalterhaftpflicht-heute.de/tierhalterhaftpflicht-news/ ist die Anweisung bindet für ganz Deutschland und Europa. Hält sich der Versicherte nicht an diese Anweisung, verliert der Besitzer seinen Versicherungsschutz,

    Besonders tragisch kann es in Dänemark werden. Für 13 Rassen gilt ein Einreiseverbot. Auch für Mischlinge. Besteht ein Verdacht, dass der Hund mit einer der Rassen verwand ist, sind Polizisten dazu angehalten, diese Hunde einzuschläfern.

  • Manfred

    Bei all den Tarifen sollte man sich wirklich eingehend erkundigen, nicht damit es am Schluß wegen einer überlesenen z.B. Leinenpflicht zum Ausschluss kommt. Vergleichsrechner gibt es viele, Objektive Tests wie Versicherungen abschneiden leider leider nicht so sehr. Auf http://www.die-hundehaftpflicht.de/hundehaftpflicht-testsieger-2014/ sind aber Testberichte aufgeführt die einem sicherlich bei der Entscheidung weiterhelfen.

  • Andreas

    Oh ja, ich würde noch ergänzen, dass die Hundehaftpflicht in vielen Bundesländern sogar schon vorgeschrieben ist. Unter http://www.hundehaftpflicht-vergleich.net/pflicht/ kann man genau nachlesen, wo das der Fall ist. Wir hatten selbst einmal einen Schadensfall. Eigentlich sah der Schaden überschaubar aus, aber plötzlich war noch von „körperlichen Schäden“ die Rede. Da war ich heilfroh, dass ich das damals über die Hundehaftpflicht laufen lassen konnte, denn solche Schäden können ja richtig teuer werden.