Reiten mit Sporen: Hast Du Dir Deine Sporen verdient?

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Reiter mit Sporen sind keine Tierquäler

Für diejenigen, die auf den Einsatz von Sporen verzichten: Diese “Accessoires” aus Metall können erschrecken. Quält man damit das Pferd? Bestraft man mit Sporen das Pferd? Oder sind Sporen ein Weg für faule Reiter ihr Pferd flotter zu machen?

Keines dieser Dinge ist wahr! Sporen sind ein harmloses Hilfsmittel, wenn sie richtig angewandt werden. Sporen werden paarweise am Absatz des Reitstiefels getragen und helfen dem Reiter die treibenden Hilfen spezifischer und punktueller zu vermitteln. Der Einsatz von Sporen gehört zu den Schenkelhilfen und gleichermaßen zu den allgemeinen Hilfen des Reiters wie dem Sitz, die Zügelhilfen und die Stimme. Träge und ignorante Pferde können mit Hilfe von Sporen sanft und ohne Schmerzen aufgemuntert werden.

Der Ursprung der Sporen

Die Herkunft des Wort “Sporen” wurde aus dem angelsächsischen Wort “spora” abgeleitet, welches in Bezug “spurnan” steht, was “zu treten” bedeutet. Sporen werden mit einem einfachen Riemen am Stiefel angebracht. Sie bestehen aus einem Dorn, mit dem man den seitlichen Bauch des Pferdes berührt. Traditionelle Cowboy-Sporen haben bewegliche Sonnenräder am Dornende.

Zurück zu Xenophon

Sporen wurden aber schon vor der Cowboy-Zeit eingesetzt. Nach dem Buch “An early history of horsemanship – Eine frühe Geschichte der Reitkunst” von Augusto Azzaroli (ISBN 9004072330), wurden Sporen schon von den Kelten in der La-Tène-Zeit, 5 v. Chr., verwendet. Ebenso wurden Sporen schon von Xenophon, dem griechischen Geschichtsforscher erwähnt (354-430 v. Chr.).

In England wurden die Rädchensporen das erste Mal an Henry III. beschrieben und auf Denkmälern des 13. Jahrhunderts festgehalten. Sie waren aber bis ins 14. Jahrhundert nicht weit verbreitet. Interessanterweise stammt der Spruch “sich die Sporen verdienen” aus der Ritterzeit. Männer, die den Ritterschlag erhielten bekamen gleichzeitig Sporen überreicht.

Für die klassische englische Reitweise werden hauptsächlich Sporen mit einem dicken, kurzen und abgerundetem Dorn verwendet. Die am weitesten verbreiteten Sporen sind Knopfsporen, Sporen mit einem flachen Dornende und mit einem runden Dornende. Werfen Sie einen Blick auf unsere Favoriten im Anschluss.

Exakte und präzise Hilfen

Sporen werden in einem nach unten abgeneigten Winkel mit einem Sporenriemen auf Fersenhöhe am Stiefel getragen. Wenn Sporen beispielsweise in der Dressur verwendet werden ist der Zweck nicht, das Pferd zu beschleunigen, sondern um die Hilfen und Kommandos präzise an das Pferd weiterzugeben. Es ist wichtig vor dem Einsatz von Sporen sicherzustellen, dass man ein korrekte Haltung, einen festen Sitz und keine hochgezogenen Absätze hat. Ein unruhiges Bein kann versehentlich mit dem Sporn das Pferd berühren, was leicht zu Verwirrungen führen kann. Die Auswirkungen von unsachgemäßem Einsatz von Sporen können buckelnde oder durchgehende Pferde sein. Sporen sollten niemals zur Bestrafung des Pferdes eingesetzt werden.

Gängige Typen von Sporen

  • Knopfsporen: Das Ende ist tropfenförmig und abgerundet.
  • runder Dorn: Das Ende ist rund wie eine Kugel. Wirkt mild ein.
  • Radsporen: Am Dornende befindet sich ein bewegliches Rädchen, welches am Pferdekörper abgleitet. Macht aufmerksam wirkt jedoch relativ mild ein.
  • Walzensporen: Am Dornende befinden sich zwei Walzen, die am Pferd abgleiten. Wirkt sehr mild ein.
  • Schwanenhalssporen: Der Dorn geht, ähnlich wie der Hals eines Schwans, nach oben. Hauptsächlich für Reiter mit sehr langen Beinen gedacht.
  • Rollerballsporen: Am Dornende befindet sich eine Kugel, die am Pferd abgleitet.

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