Tipps für die Wahl des richtigen Gebisses

Es gibt unzählige Arten von Pferdegebissen. Da immer das Richtige und Passende für sein Pferd zu finden kann oftmals leicht verwirren, da es sehr viele verschiedene Arten von Gebissen gibt.

Auswahl des Gebisses

Das Gebiss ist immer nach verschiedenen Kriterien zu wählen:

  • Ausbildungsstand des Reiters
  • Ausbildungsstand des Pferdes
  • Einfühlsamkeit und Einwirkung der Reiterhand
  • Empfindlichkeit des Pferdemauls
  • persönliche Einstellung des Reiters gegenüber den Wirkungsweisen von Gebissen

Es ist grundsätzlich zu sagen, dass die Wirkungsweise der Gebisse vollständig von der Einwirkung der Reiterhand abhängig ist.

Dementsprechend ist auch das Einsatzgebiet bzw. von Pferd zu Pferd zu unterscheiden, ob das jeweilige Gebiss eingesetzt werden kann oder ob Probleme auftreten, die zur Wahl einer anderen Gebissart führen.

Das einfach gebrochene Gebiss

 

Das einfach gebrochenes Gebiss, auch Wassertrense genannt, hat zwei gleich lange Gebissteile, die über ein bewegliches Gelenk miteinander verbunden sind. Das Gebiss wirkt durch die Zügelführung hauptsächlich auf die Zunge.

Es ist am weitesten verbreitet und wird standardmäßig eingesetzt. In der Regel wird es von den meisten Pferden problemlos angenommen.

Bei einem solchen Gebiss kann es allerdings bei zu starker Zügeleinwirkung zu einem sogenannten “Nussknacker-Effekt” kommen. Hierbei kann die Zunge vom Mittelteil, in dem die beiden Gebissteile miteinander verbunden sind, eingeklemmt werden und die Verbindung der beiden Gebissteile stößt an den Gaumen des Pferdes.

Einsatzgebiet:

Standard-Gebiss das vorzugsweise eingesetzt wird.

Das doppelt gebrochene Gebiss

Das doppelt gebrochenes Gebiss hat drei Gebissteile, die beweglich miteinander verbunden sind. Das mittlere Teil ist dabei in der Regel kürzer als die beiden äußeren Teile.

Diese Gebissart wirkt wenig auf die Zunge, dafür vermehrt auf die Laden des Pferdemauls. Es wirkt etwas weicher im Pferdemaul, weil der Nussknacker-Effekt entfällt.

Einsatzgebiet:

Zweites Standard-Gebiss das vorzugsweise beim Angewöhnen und bei der Ausbildung von Jungpferden eingesetzt wird. Ebenso bei Pferden, die etwas empfindlicher im Maul reagieren.

Olivenkopfgebiss

Auch das Olivenkopfgebiss war früher ein sehr beliebtes Gebiss. Es wird einfach und doppelt gebrochen angeboten. Bei dem Olivenkopfgebiss werden an den Enden des Gebisses olivenförmige Metallstücke quer angebracht, die dann in Ringform fortgesetzt werden. Grund dieses Aufbaus ist es, zu verhindern dass die Mundwinkel des Pferdes eingeklemmt werden können, oder die Trense durchs Maul gezogen wird.

Da das Mundstück nicht wie bei der Wassertrense auf den Gebissringen verschiebbar ist, kann die Zügeleinwirkung sehr hart auf das Maul  wirken Moderner – weil weiterentwickelt – ist die neue Ausführung der Olivenkopf-Gebisse. Auch diese sind in einfach und doppelt gebrochener Ausführung erhältlich. Hier sind die Gebissringe frei beweglich, daher etwas freundlicher im Zusammenspiel mit den Zügelhilfen. Jedoch ist der gewünschte Effekt des Olivenkopf-Gebisses trotzdem erhalten.

Einsatzgebiet:

Ebenfalls ein beliebtes Standardgebiss was mittlerweile weit verbreitet ist.

Knebel-/Schenkeltrense

 

Knebel-/Schenkeltrense (gehört von der Art her zu den Olivenkopfgebissen) Dieses Gebiss ist von der Wirkungsweise ähnlich wie ein Olivenkopfgebiss, da es auch durch die seitlichen Anzüge verhindert, dass das Gebiss durch das Pferdemaul gezogen wird.

Einsatzgebiet:

Bei Pferden, die etwas Probleme damit haben, sich von der Reiterhand führen (stellen) zu lassen. Wird auch gerne bei Jungpferden eingesetzt.

Ebenso verwenden Kutschfahrer dieses Gebiss gerne und auch beim Longieren wird es verstärkt eingesetzt. Als Alternative können auch Gebissscheiben bei anderen Gebissen eingesetzt werden, die den selben Effekt bewirken.

D- Ring Gebiss

Bei dem D-Ring-Gebiss ist der Ring  zum Maul hin abgeflacht, die Zielrichtung ist dieselbe wie bei dem Olivenkopfgebiss. Das Gebiss liegt sehr ruhig im Maul. Angenehm für Pferd und Reiter.

Einsatzgebiet:

Wird hauptsächlich von Westernreitern eingesetzt.

Kandarenzäumung

Kandare nennt man im Dressursport eine Kombination von zwei Gebissen, eines davon mit Hebelwirkung. Im Springsport entfällt das zweite Gebiss.

Dressurkandare

Eine Dressurkandare  hat immer 2 Gebisse. Einmal das Stangengebiss an sich und eine sogenannte Unterlegtrense. Die Unterlegtrense ist im Prinzip eine Wassertrense. Der Unterschied ist nur, dass das Unterleggebiss schmaler ist.  Nicht nur die Gebissteile an sich sind dünner, sondern auch die Ringe sind im Durchmesser etwas kleiner. Als Unterlegtrense kann ein einfach oder auch ein doppelt gebrochenes Gebiss verwendet werden. Dressurkandaren gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie mit viel und wenig Zungenfreiheit.

Irrtümlicherweise trügt der Schein, dass viel Zungenfreiheit positiv ist. Denn dabei ist zu beachten, dass die Wölbung nach oben am Gaumen anstößt und deshalb unangenehm fürs Pferdemaul ist.

Inzwischen werden fast nur noch Stangen mit mittlerer Zungenfreiheit und wenig Zungenfreiheit angeboten, was von den Pferden dankend angenommen wird.

Zu beachten ist auch das richtige Maß der Kinnkette. Diese darf nicht zu stramm gespannt werden und auch nicht lose durchhängen. Bei besonders empfindlichen Pferden kann auch eine Unterlage als Druckminderung verwendet werden.

Einsatzgebiet:

Reiter ab L-Niveau dürfen mit Leistungsklasse 4 dürfen auf Turnieren in Prüfungen auf Kandare starten.

Springkandare/Pelham

Springkandaren bestehen nicht zwingend aus einem Stangengebiss, sondern können auch gebrochen sein. Man nennt es üblicherweise Pelham. Es vereint die Unterlegtrense mit den Anzügen und der Kinnkette einer normalen Kandarenzäumung.

Einsatzgebiet:

Heftig losstürmende Pferde, deren Rittigkeit nicht optimal ist. Leider ist der Einsatz dieser Zäumung in dem Falle dann nicht korrekt, aber wird von Reitern in höheren Klassen gerne als Erleichterung eingesetzt.

Gebisse mit Geschmack

Es gibt aber auch noch Gebisse mit Geschmacksrichtungen. Meistens sind es die einfach und doppelt gebrochenen, sowie Olivenkopf oder D- Ring Gebisse, aber auch Stangengebisse, die dann an den Teilen des Gebisses mit einem Überzug versehen sind. Die häufigsten Geschmacksrichtungen sind dann Apfel, Kirsche oder auch Karotte. Diese Gebisse haben den Vorteil, dass die Pferde bei der täglichen Arbeit das Gebiss leichter annehmen und der Kaumechanismus angeregt wird.

Einsatzgebiet:

Hier ist eher die Psyche des Reiters beeinflussend in dem man meint, dem Pferd mit dem Geschmack etwas Gutes zu tun bzw. dem Pferd das Gebiss angenehmer zu machen.

Stangengebisse

Sie bestehen aus Gummi, Kunststoff oder auch Metall. Sie wirken auf die Zunge des Pferdes, nicht auf die Laden.

Einsatzgebiet:

Einige Pferde finden eine Stange im Mund angenehmer als die wacklige Verbindung mit gebrochenen Gebissen.

Spezialgebisse

Zu den Spezialgebissen gehört z. B. ein Steigergebiss. Dieses wird Hauptsächlich zum Führen von Deckhengsten beim Besamen bzw. Absamen oder auf Schauen und Vorführungen eingesetzt.

Rollengebisse werden eher bei büffeligen Pferden, die im Maul unempfindlich oder abgestumpft sind, eingesetzt. Durch das Spielen mit der Zunge an den Rollen steigt die Aufmerksamkeit bzw. die Hilfen der Reiterhand werden verbessert angenommen.

Es gibt Pferde, die dahin gehend schlecht ausgebildet sind, dass sie keine Hilfengebungen des Reiters annehmen. Sie versuchen sich mit verschiedenen Mitteln dem Reiter zu entziehen. Eine dieser Methoden ist, wenn die Pferde ihre Zungen über das Gebiss nehmen. Der Reiter hat nur noch schlecht Einwirkung und das Pferd wird teilweise unkontrollierbar weil dieses auch in eine Art Panik verfällt, wenn das Gebiss auf den Unterkiefer und die Zähne drückt. Mit einem speziellen Zungenstrecker-Gebiss kann dem entgegengewirkt werden. Dieser Effekt kann auch mit einem normalen, bereits vorhandenen, Gebiss erzielt werden, in dem ein abnehmbarer Zungenlöffel an das Gebiss angebracht wird.

Gebisslose Zäumung

Es gibt Pferde, die nicht mit Gebissen geritten werden können oder wenn auch die Reiter von einer gebisslosen Variante überzeugt sind. Nicht reitbar sind z. B. Pferde mit Problemen im Maulbereich oder wenn ein Gebiss nicht akzeptiert wird (z. B. Zunge über das Gebiss nehmen trotz Zungenstrecker). Hier gibt es folgende Möglichkeiten:

Das Hackamore

Beim Hackamore wird ein breiter Lederriemen über der Nase kombiniert mit den Metall-Anzügen direkt auf das Nasenbein des Pferdes, welches sich so steuern lässt.

Das Sidepull

Das Sidepull wird in der Regel nur im Westenbereich eingesetzt und wirkt so, indem die Zügelführung extrem in die jeweilige Richtung weisen.

 

Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass hier nicht alle verfügbaren Gebissarten aufgeführt sind und auch nicht alle hier aufgeführten Gebisse nach LPO auf Turnieren zugelassen sind. Je nach Klasse und Prüfungsart muss hier in den entsprechenden Richtlinien nachgelesen werden. 

Viele weitere Arten und das richtige Gebiss für Ihr Pferd finden Sie bei www.horze.de.

Mehr Informationen zur Auswahl des richtigen Gebisses im folgenden Artikel: Pferdegebiss messen & Vor- und Nachteile der Gebissmaterialien

Welche Gebissarten benutzen eure Pferde?

PS: Drückt auf “Gefällt mir” wenn euch der Post gefallen hat! :-)

 

geschrieben von

Reiterin mit Spezialgebiet Dressur, Erfahrungen in Zucht, Haltung, Fütterung und Gesundheit
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54 Kommentare zu "Tipps für die Wahl des richtigen Gebisses"

  1. Nina Witwar says:

    Netter Artikel. :-) Weiter so.
    Wir nutzen die Knebeltrense, allerdings in doppelt gebrochen und unbedingt mit Feststellriemchen. Soviel Metall liegt ohne die Riemchen wahnsinnig unruhig im Maul. Bisher waren meine Jungs mit Riemchen deutlich zufriedener. Was anderes kommt mir vorerst nicht ins Maul von Herrn Pony. :-D

    Antworten
  2. Lina Caro says:

    Buchtipp: Eisen im Pferdemaul, Hiltrud Strasser/Robert Cook … jedem, dem sein Pferd am Herzen liegt sollte dieses Buch zum Thema Gebissarten lesen! Danach sieht man so einiges anders! :)

    Die ausführliche und noch wissenschaftlicher belegte Ausgabe ist in Englisch und heißt: Metal in the Mouth – The Abusive Effects of Bitted Bridles vonRobert Cook.

    Robert Cook ist Tierarzt und forscht auf diesem Gebiet schon mehrer Jahrzehnte mit ungluablichen Ergebnissen, die jeden Pferdefreund nur interessieren können!

    … wie gesagt absolut zu empfehlen!

    Antworten
  3. Simone Henne says:

    “Es ist grundsätzlich zu sagen, dass die Wirkungsweise der Gebisse vollständig von der Einwirkung der Reiterhand abhängig ist.” Treffender könnte man es wohl nicht sagen.

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  4. El ena says:

    Ich habe durch euch das richtige Gebiss für mein Pferd gefunden :)

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  5. Sabine Lehm says:

    guter Artikel, teile eure Meinung, dass die Wahl des Gebisses sowohl vom Reiter als auch vom Pferd abhängt!
    Ich habe mir gerade den Traum von einem Fohlen erfüllt und brauche zur Zeit kein Gebiss :-)

    Antworten
  6. Jessica Brasgalla says:

    Das ist ein wirklich toller artikel.
    Ich benutze für meine Vollblüter ein einfach gebrochenen gebiss.
    Und der Irish Tinker gallt als schwirieg, aber seitdem sie mit doppelt gebrochenem gebiss geht, ist sie das beste reitpferd geworden

    Antworten
  7. Selina says:

    Das richtig passende Gebiss muss dem Ausbildungsstand von Pferd und Reiter entsprechen…Ich selbst reite auch gerne mal Gebisslos :)

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  8. Andrea Hafner says:

    Super Beitrag! Die Funktionen der verschiedenen Gebisse sind super erläutert. Der Artikel wird mir bestimmt helfen das richtige Gebiss zu finden.;)

    Antworten
  9. Jennifer Schm. says:

    Guter Artikel über die Gebisse. Endlich kann man wirklich gucken was auf einem und auf den Vierbeinigen Freund zu trifft. Den Artikel sollten sich manche Reitschulen an die Wand nageln. Viele Reitlehrer kommen direkt mit den “harten” Gebissen an!

    Liebes Horzeteam, macht weiter so! :)

    Antworten
  10. Susanne Strunk says:

    Hey,

    der Artikel gefällt mir so ganz gut.
    Aber Springkandare & Pelham sind schon was unterschiedliches. ;)

    LG

    Antworten
  11. lele says:

    Ich finde es super das man hier nochmal nachlesen kann was gut ist (: !

    Antworten
  12. Jeanette Schulz says:

    Super Artikel, macht weiter so :)

    Antworten
  13. Bernadette says:

    Super Beitrag ! Knebelgebiss ( Schenkeltrense ) benutze ich selbst sehr gerne !
    Endlich mal ne Zusammenfassung aller Gebisse :)

    Antworten
  14. Tine says:

    Klasse Beitrag!!! Ist sehr hilfreich, um sich für das richtige Gebiss zu entscheiden.
    Macht weiter so…

    Antworten
  15. Gesine says:

    sehr interessanteer Artikel :)

    Antworten
  16. Jasmin Pichler says:

    Der Blog ist echt sehr interessant und es stehen viele Wahrheiten drinnen. Da kann ich als Ausbilderin echt zustimmen :-)))

    Viele Grüße

    Antworten
  17. Julia says:

    Fahrer verwenden normalerweise KEINE Knebel (oder auch Schenkel) trensen. Die Fahrer nutzen eher Postkandaren oder Liverpoolkandaren. Je nach Anspannungsart und Empfindung des Pferdes. Auch Doppelringtrensen werden benutzt.

    Knebeltrensen werden vorzugsweise fürs Longieren eingesetzt, natürlich nur in Verbindung mit den Lederriemchen. Ansonsten eignen sie sich bestens für junge Reiter mit sturen Ponys (die haben halt Charakter ;-) ), da diese meistens doch viel leichter reagieren, wenn die seitliche Begrenzung da ist und das Gebiss nicht durchs Maul gezogen werden kann.

    Dem Artikel müsste man eigentlich noch einige Gebisse hinufügen ;-)

    Antworten
    • Isabell Wengert says:

      Stimmt, hier sind nicht alle Gebiss aufgeführt die es gibt. Aber die Üblichsten sind erwähnt und kurz erklärt. Gerne wird die Kritik jedoch angenommen.

      Antworten
  18. Luise Richter says:

    Also ich habe eine Schenkeltrense und ein D-Ring Gebiss an meinen zwei Trensen, außerdem reite ich oft mit Hackamore, gerade beim Ausreiten, um das Maul zu schonen. Meine läuft damit auch viel entspannter als sonst immer. Außerdem mag sie dicke Gebisse nicht so, darauf kaut sie viel weniger als auf dünneren. Ansonsten bevorzuge ich Argentan oder Edelstahl, da Kupfer in großen Mengen wohl nicht so gut sein soll?! Auf jedenfall ein sehr lesenswerter Artikel, vielen Dank!

    Antworten
  19. Leon M. says:

    Ich habe es noch nicht ganz raus was für ein gebiss ich nehmen soll weil mein pony einfach net auf ihm kauen möchte egal ob es ein apple mouth ist oder ich es mit honig ein schmierre könnte mir da jemand villt einen guten rat geben was man da machen konnte lg leon

    Antworten
    • Isabell Wengert says:

      Wenn Dein Pony nicht kau-freudig ist, bietet sich ein Rollengebiss an. Durch die Rotation der Rollen wird das Gebiss für das Pony interessant. Es bewirkt zu Beginn in den meisten Fällen ein Lutschen und damit mehr Speichelbildung, was sich dann in der Anlehnung an die Zügel positiv auswirkt.
      Der Effekt von Honig oder Zuckerrübensirup ist immer sehr begrenzt und wird oftmals auch als lästig empfunden – von den Reitern wegen der Handhabung und auch die Pferde sind dadurch irritiert.
      Gebisse mit Geschmack sind zu wenig intensiv für ein positives Ergebis im Abkauen.

      Ich hoffe, dies hilft Dir weiter.

      Antworten
  20. Gwen S. says:

    Wir haben eine Schenkeltrense mit Riemchen, einfach gebrochen… Die seitliche Begrenzung ist für dickköpfige Ponys wirklich zu empfeheln ;-)
    Leider ist das Gebiss mit 16 mm noch zu dick fürs Pony… ich bin schon lange auf der Suche nach einer Schenkeltrense in 11,5 cm und weniger Dicke, habe aber noch nix gefunden… vllt hat jemand einen Tipp?

    Auch bei den gebisslosen Zäumungen gibt es noch einige mehr zur Auswahl. Aber der Artikel bietet eine sehr schöne Übersicht.

    Antworten
  21. Laura Götting says:

    Ich habe mir vor 5 Jahren ein Pony gekauft der fast gar nicht angeritten war! Er hat nicht auf den Reiter reagiert. Am Anfang hatten wir ein ganz normales Gebiss (Olivenkopf) aber da hat er gemacht was er wollte. Danach haben wir ein Knebelgebiss genommen und das klappte super gut! Er läuft heute noch mit diesem Gebiss und hat keine Porbleme damit.

    LG Laura

    Antworten
  22. Anne says:

    Meine beiden laufen mi nem doppelt gebrochenenen Olivenkopf.. Bin sehr zufrieden, gerade auch was die Arbeit am Langzügel angeht. :)

    Antworten
  23. Monika WIld says:

    Sehr interessant und hilfreich dieser Blog.
    Danke

    Antworten
  24. Tina says:

    Ich finde den Artikel auch sehr gut geschrieben & besonders für “Reitanfänger”,also die sich z.B. ein Pferd zugelegt haben & nicht genau wissen,sehr gut! Weiter so ;)

    LG Tina

    Antworten
  25. Rebecca says:

    Hallo Zusammen,

    also ich selber nutze ein doppelt gebrochenes Ausbildungsgebiss seit Jahren bei meinem und er läuft super damit. Immer wieder traten Leute an mich heran und meinten ich solle doch ein einfach gebrochenes ausprobieren, wobei mir dieser Nuss-Knacker Effekt nicht besonders gefällt.
    Ich denke für sensible Pferdemäuler kommt man damit echt gut zurecht.

    Sehr guter Artikel!
    Immer schön mal eine Anlaufstelle für die alltäglichen Fragen zu haben!!!

    lg

    Antworten
  26. Anne says:

    Super, entlich wird mal nicht nur auf T… komm raus verkauft sonder auch beraten!!!
    DANKE!!!!

    LG Anne

    Antworten
    • Isabell Wengert says:

      Hallo Anne,

      die sach- und fachkundige Beratung ist uns ein großes Anliegen. Schließlich soll auch jeder mit den Produkten glücklich sein! Deshalb ist es nicht ratsam Kunden irgendwelche Produkte aufzuschwatzen.

      Antworten
  27. Anna says:

    Schöner Artikel. Sehr informativ :)

    Antworten
  28. Tanja Thiele says:

    Seitdem ich mein neues Jungpferd ausbilde hatte ich sehr viele schwierigkeiten ein passendes Gebiss zu finden. Selbst jetzt nach fast 9 Monaten habe ich noch nicht das passende gefunden.

    Nach eurem Bericht hat es mich aber auf neue Ideen gebracht und auch zu einer neuen Sichtweise.

    Einfach klasse!

    Antworten
  29. Paulchen says:

    Danke für die tolle Information, vermisse aber das 3-Ring-Gebiss, damit läuft mein Hengst am Besten, da er bei der Arbeit schon mal echt büffelig sein kann und das kostet viel Kraft. Mit dem 3-Ring kann ich mit einer viel weicheren Hand reiten und er kaut genüßlich darauf herum.
    Dazu hätte ich gerne eine Meinung von Euch.

    LG

    Antworten
    • Isabell Wengert says:

      3-Ring-Gebisse sind vielseitig einsetzbar, da sie eben drei verschiedene Möglichkeiten bieten, den Trensenzügel einzuschnallen. Je nachdem wird die Wirkungsweise des Gebisses durch die Zügeleinwirkung verschärft.
      Wie Paulchen hier schon erwähnt wird dieses Gebiss häufig bei stürmischen und schwer kontrollierbaren oder büfffeligen Pferden eingesetzt. Es bietet dem Reiter die Möglichkeit mit weniger Kraftaufwand stärker auf das Pferd einzuwirken. Und wenn die Pferde merken, dass der Reiter gegenhält lernen sie recht schnell, dass ein Losstürmen oder auf dem Zügel liegen nicht sehr angehnem für sie ist.

      Antworten
  30. Jennifer Anders-van het Kaar says:

    Sehr hilfreich, vielen Dank! Da kann man noch was lernen!

    Antworten
  31. Saskia Sah says:

    hallo liebes horze-team

    Ich finde es richtig klasse mit den Tipps:DD
    hoffe ich finde das nägstes jahr auch noch für mein pferd …

    hoffe es vollgen noch mehr tipps über verschiedene sachen :DD

    Dankeschön richtig gute idee :DD

    Antworten
  32. Akki says:

    Eure Auflistung & Beschreibung der verschiedenen Gebisse finde ich sehr interessant, aber für die “Wahl des richtigen Gebisses” fehlt mir die Befassung mit solchen Themen wie man die richtige Länge fürs Pferd bestimmt, richtige Verschnallung (wie oft sehe ich bei uns im Stall ein falschrum eingeschnalltes Gebiss?) & die Auswirkung der Gebissdicke auf die Einwirkung.
    Solche Fragen wie: Ist der Spruch “Je dünner umso schärfer” mittlerweile wirklich überholt & Pferde mit “kleinem” Maul mit einem dünnen Gebiss zufriedener?

    Antworten
  33. Melanie Elmers says:

    Sehr interessanter Beitrag und auch für uns klasse, da wir gerade neue Gebisse suchen. Klasse weiter so :-)

    Antworten
  34. Sarah W says:

    Super Seite! Ausrüstung ist das A.O fürdas richtige Reiten. Vorallem bei Sätteln und Gebissen haben viele Leute nicht das Gewissen Know-How und haben daher keine passende Ausrüstung für ihr Pferd, was diesem dann Schmerzen verursacht und sie dadurch sogar Krank werden können. Durch diese Tipps und genauer erklärung können viele Reiter mehr erlernen und ihr Wissen erweitern! Daumen hoch und macht weiter so ;)

    Antworten
  35. Katrin Ehlers says:

    Tolle Seite mit vielen interessanten Tips und Beschreibungen! Klasse!!!!

    Antworten
  36. Anke Faulhaber says:

    vor jeglicher klärung der gebissauswahl (macht man ja nur wenn man mit dem aktuellen nicht zufrieden ist) mal den Pferdezahnarzt ins Gebiss/ Maul schauen lassen.

    Antworten
  37. Lisa says:

    Mir hat es weiter geholfen :)

    Antworten
  38. Svantje B. says:

    Also ich beutze das nur die weichen Gebisse, da meine Pferde, sehr sehr gut reagieren.
    Ich kann beide auch nur mit Kontenhalfter reiten uns die reagrieren ;)

    Antworten
  39. Anja says:

    Mir hat dieser Artikel sehr geholfen bei der Suche nach dem richtigen gebiss für meinen Großen! Er reagiert viel besser auch nur mit einem einfach gebrochenen Gebiss ;) Ich finde es echt super hier im Internet so einen Ratgeber zu haben, wo echt alles drin steht was man wissen muss ;) Danke Horze!

    Antworten
  40. Maria says:

    Danke echt gute infos:-)

    Antworten
  41. Elena says:

    Toller Artikel! Die Beschreibung und Wirkungsweise von Gebissen wird leider heute viel zu selten erklärt!

    Antworten

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