Wie dressierst Du Dein Pferd?

reitdressur

Vorbereitung zur Dressur

Ein Pferd zu dressieren oder einfach mit ihm zu trainieren benötigt viel Geduld, ein gewisses Fingerspitzengefühl und natürlich auch das nötige Wissen. Von heute auf morgen geht nichts und nicht jedes Training wird mit sofortigem Erfolg gekrönt werden. Hinter jedem Erfolg, und sei er noch so klein, steckt harte Arbeit. Zum einen für Dich als Trainer und auch das Pferd muss arbeiten, damit es das lernt, was Du ihm lehrst. Also vielleicht nicht vom Wunsch lenken lassen und sofort nach dem passenden Reitartikel zum Dressurreiten wie einem Dressursattel mit passender Dressurschabracke Ausschau halten.
Die Dressur gehört zu der Königsdisziplin des Reitsports. Namen wie Totilas, Parzival bzw. Isabell Werth, Adelinde Cornelissen und van Grunsven machen den Sport noch lebendiger und geben ihm eine gewisse Persönlichkeit. Schnell verliebt man sich in die schwingenden Bewegungen, die Reinheit der Ausführung und nicht zuletzt in die elegante Vorführung. Vergessen wird dabei, dass dahinter für Pferd und Reiter viel harte Arbeit steckt, die oft auch nicht das gewünschte Ergebnis bringt.

Welches Pferd ist geeignet?

Das Pferd mit dem trainiert wird, sollte ausgeglichen sein und eine natürliche Basis an „Wissen“ haben. Nur ein Pferd das ausgeglichen, reitfähig ist und Lust hat zu lernen kann schneller zum Ziel gebracht werden. Die Dressur lernen kann jedes Pferd, unabhängig von der Rasse, es liegt nur einigen eher im Blut als anderen. Die Basis ist der Gehorsam des Pferdes und das Vertrauen zum Reiter. So fangen viele mit dem wichtigen und oft vergessenen Bodentraining an. Hier lernt das Pferd sich auf den Reiter einzustellen, obwohl er nicht auf ihm sitzt, und auch mit bestimmten Hilfen umzugehen. Das einfache Halten – Vorwärtsgehen – Anhalten gehört zu diesem Bodentraining der einfachen Art. Resultiert hier der Erfolg, kann man das Training ausweiten. Dressiert werden Pferde, indem der Reiter auf dem Rücken sitzt.

Trainieren der Pferdemuskeln

Wichtig zu wissen ist auch, dass Pferde eine gewisse Muskelpartie bei der Dressur beanspruchen, die zuvor antrainiert werden muss. Das Vorwärts-abwärts-Reiten ist eine Art die wichtige Rückenmuskulatur des Pferdes zu lockern und zugleich zu stärken. Sie sollte aber nicht zu lange und nicht zu oft hintereinander durchgeführt werden, das Pferd und die Muskulatur brauchen immer eine Entspannung dazwischen. Dabei bewegt das Pferd seinen Kopf nach vorne unten, ohne den Hals durchzustrecken und die Hinterhand schiebt dabei aber vorwärts. Der Reiter sitzt dann auf einem runden Rücken des Pferdes, was oft etwas Gewöhnung benötigt. Eine der ersten Übungen, die man lernt, ist das Seitwärtsgehen des Pferdes. Dieses Schenkelweichen erfolgt durch die Verwendung von Zügel und Schenkel. Mit einem Dressursattel mit Dressurschabracke hat man bei dieser Übung viel Freiheit des Schenkels, sodass diese Hilfe besser zum Pferd durchdringt.

Hier treibt der linke Schenkel das Pferd nach rechts, während der rechte Zügel die Vorwärtsbewegung abfängt. Der linke Zügel hält die Stellung und der rechte Schenkel liegt hinter dem Gurt, sodass das Ausweichen des Pferdes über die rechte Schulter unterbunden wird. Das Gewicht von Dir als Reiter ist dabei leicht nach links verlagert. In der Theorie mag dies sehr verwirrend klingen, auf dem Pferd sitzend erklärt sich obengenanntes dann von selbst. Am Anfang kann dies auch mithilfe der Bande trainiert werden, als Unterstützung.

Wenn Du Dich dafür entschieden hast, Dich mit Deinem Pferd in die Materie Dressur einzuarbeiten und Fortschritte machst, solltest Du Dir auch Reitartikel zum Dressurreiten kaufen.

Dressurschabracken, Dressursättel und Dressurgerten findest du bei uns im Onlineshop.

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Pferdefreunde, Reiter und Blogger repräsentieren dieses Profil.

  • Yvonne

    Nach diesem Artikel dressiere ich mein Pferd nicht, und es wäre dafür auch nicht geeignet.;-)

    • http://www.horze.de Horze

      Wie dressierst du dein Pferd? Hast du eine spezielle Vorgehensweise?

  • Yvonne

    Mach dem Artikel beginnt dressieren ja erst unterm Sattel. Mein Pferd ist aber noch nicht geritten. Nichts desto trotz hat er schon sehr viel gelernt und auch ich habe gelernt. Ich habe noch nie ein Pferd gehabt, was mich so gefordert hat. Wirmachen Bodenarbeit, Vertrauensübungen und er wird longiert. Aber bis da das erste Mal jemand drauf sitzt, braucht noch Zeit

  • Jaco

    Mein Pferd habe ich einfach am anfang nur VA Geritten. so wurde es immer besser.
    in ganz kleinen schritten immer mehr geübt.jetzt ist es perfekt.